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L'Osteria Breno

Die Geschichte

Es war einmal... Betty und Lüis, oder besser: zuerst waren da Costantino, genannt Cò und seine Schwester Tersilia, Onkel und Tante von Lüis.
Sie führten eine typische Dorf-Osteria, mit Wein aus der grossen Korbflasche, das Bier aus Literflaschen, den Kaffee aus dem Pfännchen und den Marsala im Eindeziliterglas.

Cò war alt geworden, Tersilia gab es nicht mehr und so übernahmen Betty und Lüis die Führung der Osteria.
Betty kochte und die Gäste fanden sich, wegen Platzmangel, in der Stube und in der Küche zum Essen.

Deshalb zog Betty zwanzig Meter weiter entfernt in ein anderes Lokal und nannte es: Ristorante Pensione Posta.
Lüis blieb in der alten Osteria von Cò.

Auch Lüis wurde älter und Betty gab es nicht mehr. Die beiden Häuser dienten lediglich zum Wohnen.

Viele Jahre später, entschieden sich Max und Verena, Schwiegersohn und Tochter von Betty und Lüis, die Tradition weiterzuführen und…Hier sind wir.

Den Wein aus den grossen Korbflaschen und den Kaffee aus dem Pfännchen gibt es nicht mehr ( den Marsala im Eindeziliterglas eventuell immer noch). Aber die Philosophie ist immer noch dieselbe. Wenige Dinge, vielleicht mit einem pfiffigen Wort gekocht und serviert, aber immer von Herzen.

Max, in Davos geboren und eidgenössisch diplomierter Küchenchef, gibt sich zwischen Herd und Pfannen zu tun und da es sich um eine offene Küche im Lokal handelt, schafft er es, wenn es die Konzen-
tration erlaubt, ein paar Worte mit Freunden zu wechseln.

Verena hingegen versucht sich von der Küche fernzuhalten, serviert Gerichte und Getränke und ist für die anfallenden Sprüche zuständig.

Da ist auch Barbara, die manchmal aushilft und Max und Verena erträgt.
Schlussendlich, wenn wirklich Not am Mann ist, hilft auch die vierte Generation aus.